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Alfa Laval spendet 500 Euro

Das Hamburger Kinder-Hospiz Sternenbrücke hilft unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien auf dem letzten Weg
 
Eine Einrichtung, die in dieser Art in Deutschland beispielgebend ist. Um unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien die größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, gibt es seit 2003 das Kinder-Hospiz Sternenbrücke (www.sternenbruecke.de). Bei dem bundesweiten Pilotprojekt wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit ihren Familien jedes Jahr mehrere Wochen in der Sternenbrücke zu verbringen.

Angehörige opfern sich mehr als bis „nur“ zur Schmerzgrenze auf


Dabei steht den Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Team aus Medizinern, Schmerztherapeuten, Krankpflegern und anderem Fachpersonal zur Seite, der Familie der Erkrankten ermöglichen diese Entlastungs- und Erholungsphasen, den Alltag wenigstens für ein paar Wochen hinter sich zu lassen. Ein Alltag, in dem sie sich bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus für das Kind aufopfern. Dabei steht das Kinder-Hospiz den Familien insbesondere auch bei dem letzten Lebensweg mit medizinischer und psychologischer Hilfe zur Seite – und darüber hinaus.

Garten der ErinnerungGarten der Erinnerung
Sternbrücke
 
Aufgrund des bewundernswerten Engagements, das die Ehren- und Hauptamtlichen in der Sternenbrücke leisten, haben die Mitarbeiter von Alfa Laval Mid Europe (www.alfalaval.de) beschlossen, dass das in Glinde ansässige Unternehmen dem Kinder-Hospiz 500 Euro spendet. Eine Spende, die nach Angaben von Christiane Schüddekopf, die bei der Sternenbrücke unter anderem für die Pressearbeit zuständig ist, einen „wunderbaren Beitrag“ für den Betrieb des Hauses leistet.

Da die Leistungen des Kinder-Hospizes weit über das hinausgehen, was Krankenkassen für die medizinische Versorgung und Betreuung von unheilbar kranken Kindern und insbesondere ihren Familien erstatten, ist die Sternenbrücke essentiell auf Spendengelder angewiesen. Nur rund die Hälfte der Leistungen der Sternenbrücke werden von den Krankenkassen abgedeckt, die andere Hälfte muss durch Spendengelder erbracht werden – und das jedes Jahr aufs Neue. Dabei zählt das Kinder-Hospiz nicht nur auf Großspender oder Unternehmen, ganz im Gegenteil, rund 80 Prozent des gesamten Spendenaufkommens entsteht durch sogenannte Kleinspenden.

Krankheiten, die die ganze Familie zeichnen

Neben der medizinischen Versorgung, die von Spezialisten geleistet wird, steht die seelsorgerische Begleitung der unheilbar erkrankten Kinder und ihrer Familien im Mittelpunkt der Sternenbrücke. Dabei ist die Belastung für die Angehörigen so enorm, dass daran nicht selten auch noch die Ehen der Eltern zerbrechen. Das Kinder-Hospiz kann den Eltern und den Geschwistern nicht das ganze Leid nehmen, das eine letztlich tödlich verlaufende Krankheit (rund 70 Prozent der Kinder leiden an seltenen Stoffwechsel- oder Muskelkrankheiten, 30 Prozent an Krebserkrankungen) mit sich bringt, aber zumindest lindern, indem es ihnen liebevoll und professionell zur Seite steht. Und es will dafür sorgen, dass das Kind dank bestmöglicher Unterstützung wenigstens für ein paar Tage oder Wochen „das Leben eines Kindes führen kann“, wie Christiane Schüddekopf von der Sternenbrücke bei der Spendenübergabe betonte, also möglichst frei von Schmerzen und den körperlichen und seelischen Belastungen durch die Krankheit.
 

Herausgeber + Foto:
 
 Wilhelm-Bergner-Straße  7
 21509    Glinde
     Alfa Laval Mid Europe GmbH
 
Eingestellt  Juli 2014
2014-07-08
PM vom 2.7.14