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*Halle Luja* erneut mit 100 Übernachtungsplätzen

Berliner Stadtmission und Care-Energy sorgen für warme Schlafplätze

Die "Halle-Luja" getaufte Traglufthalle des Hamburger Energiedienstleisters Care-Energy geht in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission im Rahmen der Kältehilfe für obdachlose Menschen in die vierte Saison. Die Traglufthalle steht zum zweiten Mal auf dem Bahngelände "Am Containerbahnhof" in der Nähe der Frankfurter Allee. Durch die eingespielte Zusammenarbeit der Beteiligten wird jeder 7. Platz der Berliner Kältehilfe für obdachlose Menschen durch privates Sponsoring ermöglicht. Care-Energy finanziert dabei erneut die Kosten der Halle, Platzmiete, Sanitäranlagen, alle Energiekosten und den technischen Support. Die Stadtmission organisiert mit finanzieller Unterstützung des Berliner Senats Personal, Verpflegung, Innenausstattung und Betreuung der meist sehr angeschlagenen Gäste. Alle Beteiligten danken der Deutschen Bahn AG, deren Immobilienmanagement die Fläche für die Notübernachtung erneut für den sozialen Zweck günstig vermietet.

Nach dem erfolgreichen Einsatz der "Halle-Luja" in den vergangenen Kälteperioden steht die Traglufthalle auch in diesem Jahr bereit, um sich der Notlage der Obdachlosen in Berlin zu widmen. Auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Winter wurden die Einrichtung und die Betreuungsqualität für die Gäste nochmals verbessert. Wie bisher stehen 100 Betten in verschiedenen Bereichen zur Verfügung. Es gibt Duschen, WCs, einen geräumigen Aufenthaltsbereich und einen separaten Gepäckraum. Wie im Vorjahr stellt Care-Energy einen Fernseher, Computer und die Musikanlage zur Verfügung. Es wird zudem ein stärkeres kostenloses WLAN geboten, das, wie die meisten Stromverbräuche der Wärmehalle, aus einem Photovoltaikcontainer mit integriertem Speicher versorgt wird. Die Schlafbereiche der "Halle-Luja" sind mit Teppichboden ausgelegt, um den Komfort der Gäste und die Wärmeenergieeffizienz zu verbessern. Die Küche und der Essensbereich sind Holzmaßanfertigungen der Berliner Stadtmission zur Nutzung in der Halle bis Ende März 2017. Es besteht wieder die Möglichkeit medizinischer Versorgung und sozialer Beratung. Zudem organisiert Care-Energy erneut eine wöchentliche, kostenlose Möglichkeit für Zahnarztbehandlungen durch eine renommierte Hamburger Ärztin in einem speziell umgerüsteten Krankenwagen.

 
Die Temperatur in der Halle beträgt im Schnitt 20 Grad, wobei die Konstruktion der Traglufthalle zusätzlich die Wirkung einer Klimaanlage hat und die Luft in der Halle alle sechs Stunden komplett austauscht. Den Übernachtungsgästen werden heiße Getränke und warme Mahlzeiten als Abendessen und ein gutes Frühstück angeboten.

Martin Kristek, CEO und Inhaber der Care-Energy Unternehmensgruppe: "Wir freuen uns, dass unsere Idee, Traglufthallen als Notunterkünfte einzusetzen, inzwischen bundesweit Akzeptanz findet. Ich erinnere mich noch gut an die Skepsis und die Widerstände in der Verwaltung beim ersten Einsatz. Inzwischen hat sich einiges geändert und Traglufthallen werden bundesweit in der Obdachlosen- und Flüchtlingshilfe eingesetzt. Meine Mitarbeiter und ich verstehen unseren Einsatz als eine Aufforderung an alle, ähnliches zu leisten und zu helfen. Gerade für Unternehmen gilt: Helfen ist Ehrensache und sollte mehr sein als ein Scheck zu Weihnachten. Ich bin stolz auf das Engagement meiner Mitarbeiter beim Aufbau, beim Betrieb, bei der Unterstützung der zahnärztlichen Versorgung und beim Abbau unserer Halle. Care-Energy ist ein soziales Unternehmen. Wir helfen im In- und Ausland Menschen, die in Not sind. Ich wünsche mir, dass sich mehr Unternehmen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten sozial engagieren, denn Unternehmertum wie Management ist auch eine soziale Aufgabe. Die Hilfsbereitschaft der Menschen im Land ist groß, aber bei vielen Unternehmen sehe ich eine zu starke Zurückhaltung."

Stadtmissionsdirektor Pfarrer Joachim Lenz, Vorstand der Berliner Stadtmission: "Für 100 Menschen wird diese Notübernachtung in jeder Nacht des kommenden Winters Schutz bieten. Das war schon in den Vorjahren ein Segen. Die gute Zusammenarbeit von Care Energy, Berliner Stadtmission und den Behörden geschieht zum Besten der Stadt. Auf den Straßen Berlins sollen um Gottes Willen keine Menschen erfrieren! Die Notsituation ist schwierig, die Aufgabe eher größer als in den Vorjahren: Da ist es klasse, dass ein Bündnis von Unternehmertum, Öffentlicher Hand, Diakonie und viel ehrenamtlichem Engagement den Gästen in unserer 'Halle Luja' hilft. Die Berliner Stadtmission ist sehr dankbar, dass sie ihre Fachlichkeit und ihre Erfahrung in der Kältehilfe gemeinsam mit starken Partnern einbringen kann. Wir hoffen und beten und arbeiten dafür, dass Berlin menschenfreundlicher wird."
 

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Veröffentlicht: 2016-12-14
PM vom  30.12.16